|
 |
|
| |
|
 |
| Kurs |
Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| - |
- |
0 |
0 % |
/ |
| |
| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
|
|
- |
- |
| |
|
|
| |
|
|
| |
Pankl Racing Ergebnisse 1999 29.11.1999
Ad hoc
Die Pankl Racing Systems AG (WKN 914732), spezialisiert auf ultraleichte Motoren- und Antriebsteile für den Rennsport- und die Luftfahrtindustrie, gab heute die endgültigen Ergebnisse für das Rumpfgeschäftsjahr 1999 bekannt. Das Unternehmen notiert unter dem Kürzel PARS am Neuen Markt und an der EASDAQ.
Geschäfsjahr 1999: Umsatzplus von 31,46%
Mit 1999 hat das Unternehmen sein Geschäftsjahr an die saisonalen Bedingungen der Rennsportindustrie angepasst. In den neun Monaten seines Geschäftsjahres erreichte die Pankl Racing Systems einen konsolidierten Nettoumsatz von ATS 331 Mio (EURO 24,10 Mio). Somit konnte der Vorjahresumsatz für den Vergleichszeitraum (ATS 252,2 Mio; EUR 18,3 Mio) deutlich übertroffen werden. Signifikant auch der Anstieg von 32,7% beim Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit auf ATS 76,6 Mio (EUR 5,56) gegenüber ATS 57,7 Mio (EUR 4,19 Mio) in 1998. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) für die neun Monate erreichte ATS 69,6 Mio (EUR 5,06 Mio) gegenüber 58,1 Mio (EUR 4,22 Mio). Die EBIT Marge lag somit bei 21%.
Strategie 1999: Selektive Akquisition und technologische Führerschaft
Pankl hat im Jahr 1999 intensive Bemühungen in die technologische Produktverbesserung gesetzt, um im Jahr 2000 seine Wachstumsmärkte als technologischer Leader aufzurollen. Im Aerospace-Segment konnte Pankl 1999 die strategisch wichtige Akquisitionen Oederlin tätigen. Während im Motorensegment der Produktionsstart bei der Tochter CP Pistons (Kalifornien) wegweisend war. Die im Aufbau begriffenen Unternehmen wurden noch nicht konsolidiert, wohl aber Startup-Kosten bereits für 1999 berücksichtigt. Die im Juli 99 in Luzern (Schweiz) gegründete Pankl Consulting GmbH, die zu 70% der Pankl Racing Systems AG und zu 30% der Pankl Systems GmbH gehört, soll auch zukünftige Akquisitionen abwicklen.
" Die Entwicklung ist bereits in den ersten zwei Monaten sehr positiv. Die gesteigerte Auftragslage von 27% gegenüber dem Vorjahr bestätigt unsere hoch gesteckten Erwartungen", so CFO Ernst Wustinger.
Ausblick auf 2000: Zukunftsmarkt USA
Die beiden Produktionsfirmen LAE und CP, beide in Kalifornien beheimatet sollen im laufenden Jahr Marktanteile am US Markt gewinnen. Mit seinen bereits in der Formel 1 erfolgreichen Motorenkomponenten wird Pankl den amerikanischen Rennmarkt als technolgischer Leader angreifen. Mit einem Auftrag für die Erstausstattung der Indy Racing League mit Halbachsen hat Pankl in den USA den Fuss in der Türe. Das Zauberwort aber heisst NASCAR, ein riesiges Rennsport- und Medienspektakel. "Die NASCAR Rennen sind eine große Show mit Millionen begeisterter Fans. Rennsport heisst Unterhaltung und Profit. Bei diesen rieisgen Gewinnen fahren in Zukunft nur Teams mit dem besten Equipment vorne mit", so Michael Kranefuß, deutschstämmiger Besitzer eines NASCAR Rennstalls. 180 Millionen Zuschauer verfolgen pro Saison die Rennen. Die Rennen der NASCAR stellen mit einem Jahresumsatz von 5 Milliarden Dollar und fünfmal höhrem Etat die Formel 1 bereits in den Schatten. Sponsoren investieren 250 Millionen Dollar in die Rennen. Bei diesen Summen spielt der der Faktor Technik eine immer größere Rolle. Hier liegt die große Chance für Pankl. Unsere Motorenkomponenten sind leicht und auf die Dauer eines Rennens ausgelegt. Entscheidend ist, wer über die Ziellinie kommt. Wir sind mit unseren High-Tech Komponenten und unserer Erfahrung im Rennsport in den USA nahezu konkurrenzlos. Die Reaktionen der Branche bestätigen uns höchstes Know-how und beste Marktchancen. Unser Ziel ist ein Marktanteil von 25% im Motorensegment", so Pankl CEO Gerold Pankl. Und die amerikanischen Tochterfirmen der Pankl Gruppe agieren bereits erfolgreich im amerikanischen Rennsport.
Zweites Standbein Aerospace
Der technologische Vorsprung lässt auch das Aerospace-Segment bei Pankl boomen. Der Helikopterherstellter Eurocopter prüft erweiterte Zuliefermöglichkeiten für Pankl bei Antriebswellen. Das Unternehmen konnte sich ja bereits bei der Erzeugung hochtechnologischer Heckrotor-Antriebe für den Eurocopter profilieren. Helikopterhersteller produzieren zunehmend nicht mehr Inhouse, sondern lassen spezielle Komponenten von Spezialisten wie Pankl fertigen. In der Aerospace-Industrie mit ihren steigenden Anforderungen kann Pankl mit seinem Know-how bei ultraleichten, hochbelastbaren Komponenten voll punkten. Auch in der zivilen Luftfahrtindustrie eröffnen sich für die Pankl immense Möglichkeiten. Pankl versucht sich auf diesem Markt neu zu positionieren und hat das Aerospace Management mit einem profilierten Mitarbeiter aus der Luftfahrt verstärkt.
|
 |
|
|
 |
|
|
| |
|